Deutschland

 

         Ein Blick auf Deutschland, aus meiner Perspektive;
    Teil 2: Ungewöhnliche Landschaften, Natur und Geologie       

 

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Irreler Wasserfälle

Diese im Volksmund als "Wasserfälle" bezeichneten Stromschnellen sind in der letzten Eiszeit durch herabstürzende Felsmassen entstanden. Die sonst gemächlich dahinfließende Prüm wandelt an dieser Stelle plötzlich ihr Gesicht: Von einer überdachten Brücke aus lässt sich das tosende Wasser beobachten, das sich hier einen Weg durch die bemoosten Steine und großen Felsinseln bahnt - ein einzigartiges Naturschauspiel, wo selbst noch so selten gewordene Arten wie Eisvögel und Wasseramseln eine Heimat gefunden haben.

 

 

 

 

Druidenstein


''Druidenstein''
, Herkersdorf. Rheinland Pfalz.

Der Druidenstein ist ein isolierter Basaltkegel. Er liegt in 450 m Höhe. Es ist ein Erosionsrest einer ehemals mächtigen Kuppe aus Basalt. Der Sage nach wurde hier Herke, Tochter eines keltischen Stammesfürsten, wegen einer verbotenen Liebe geopfert. Bei Vollmond sei seitdem im Tal das Wehklagen der Geopferten zu hören. In keltischer und germanischer Zeit soll der Felsen als Kultstätte genutzt worden sein.

 

Druidenstein

 

Externsteine, Horn-Bad Meinberg, NRW


Die Externsteine sind eine markante Sandstein-Felsformation im Teutoburger Wald und als solche eine herausragende Natursehenswürdigkeit Deutschlands. Innerhalb Nordrhein-Westfalens im Kreis Lippe gelegen gehören sie zu Horn-Bad Meinberg und sind von einer parkartigen Anlage umgeben.

 

Externsteine

 

Der ''Teufelstisch'' im Pfälzer Wald

Der "Teufelstisch" ist ein 14 Meter hoher Pilzfelsen im deutschen Teil des Wasgaus, dem südlichen Pfälzerwald.
Beim Teufelstisch handelt es sich um einen sogenannten freistehenden Turm, dessen Gewicht bei ca. 284 Tonnen liegen dürfte.
Es ist ein Buntsandsteinfels, der an einen einbeinigen Tisch erinnert. Durch Erosion wurden die ihn umgebenden weicheren Oberflächenbestandteile abgetragen, während der harte Felskern stehen blieb. So liegt nun eine überdimensionierte „Tischplatte“ von etwa drei Meter Stärke quer über einem ebenso massiven „Tischfuß“ von etwa elf Meter Höhe. Dieser Fuß weist eine teilweise bröselige Schichtung auf, besitzt bizarre Vorsprünge und läuft zur Südwestseite spitz wie ein Schiffskiel zu.

 

Teufelstisch 1

 

Die "Teufelsschlucht", Eifel

 Die "Teufelsschlucht", Eifel
Die Teufelsschlucht liegt am Ostrand des Ferschweiler Plateaus im Naturpark Südeifel bei Ernzen. Sie entstand gegen Ende der letzten Eiszeit, vor ca. 12.000 Jahren infolge eines Felssturzes bzw. einer Serie von Felsstürzen verursacht durch Eiszeit-Frost, vulkanische Aktivität oder vielleicht auch eine Kombination von beidem.

 

Teufelsschlucht / Eifel 1

 

Teufelsschlucht / Eifel 2

 

Teufelsschlucht / Eifel 3

 

Teufelsschlucht / Eifel 4

 

Siegwasserfall bei Schladern, NRW

Der Siegwasserfall bei Schladern ist Nordrhein-Westfalens größter Wasserfall, der im Zuge des Eisenbahnbaus von Köln nach Gießen in den Jahren 1857 und 1858 entstanden ist. Er ist also nicht natürlichen Ursprunges, sondern man sprengte Stücke eines Bergs weg und gab dem Fluss damit einen neuen Verlauf. Die ursprüngliche Siegschleife wurde stillgelegt und teilweise für die Bahntrasse zugeschüttet. Um das Gefälle auszugleichen, wurde schließlich der Wasserfall angelegt, der heute von Besuchern als "Naturschauspiel" bewundert wird.
Der Wasserfall ergießt sich auf einer Breite von 84 Metern in mehreren Stufen über vier Meter hinab.

 

Siegwasserfall 1

 

Siegwasserfall 2

 

Das Felsenmeer bei Hemer, Sauerland, NRW

Die Sage: Im heutigen Gebiet um den Sundwiger Wald bei Hemer hatten sich in grauer Vorzeit Zwerge niedergelassen. Unter den Felsen suchten sie nach Gold, Silber, Edelsteinen und anderem Edelmetall. Der berühmte Zwergenkönig Alberich war Herr über all die Schätze. Nun hörten die benachbarten Riesen von all dem Reichtum und machten sich auf die Felsenburg der Zwerge zu plündern. Die Zwerge konnten sich in den hintersten unterirdischen Gängen vor den Riesen verstecken, während diese nur bis in die große Felsenhalle kamen. Plötzlich sprach Alberich einen Zauberspruch und die Decke der Felsenhalle stürzte auf die Riesen. Seit diesem Ereignis befindet sich an dieser Stelle das Felsenmeer. Einen Grabstein eines Riesen kann man heute noch sehen: Eine Felsplatte mit einem Bildnis des Riesen wurde im ''Paradies'' aufgestellt.

 

         

 

Das Felsenmeer

Das Felsenmeer im sauerländischen Hemer ist ein seit 1968 unter Naturschutz stehendes Gebiet, dessen zerklüfteter Untergrund erdgeschichtlich aus dem Tertiär stammt. Das Gebiet des Felsenmeeres ist etwa 600 m lang, 200 m breit & liegt 45 m über der Talsohle. Es wird in 3 Gebiete eingeteilt, das Große Felsenmeer im Nordwesten, das Kleine Felsenmeer im Süden & das Paradies im Südosten.

 

Felsenmeer 1

 

Felsenmeer 2

 

Felsenmeer 3

 

Felsenmeer 4

 

Felsenmeer 5

 

Bruchausener Steine


''Bruchhauser Steine'',''Feldstein'', Olsberg /Bruchausen, Sauerland, NRW
Tief im Sauerland gelegen findet sich eine ungewöhnliche Felsformation.
Zu Füßen der Bruchhauser Steine befinden sich die Überreste (z.B. ein Ringwall) einer vorgeschichtlichen Fluchtburg, die auch als Kult- und Ritualstätte diente und die älteste ihrer Art in Westfalen ist. Aufgrund von Scherbenfunden auf und in der Umgebung der Felsen wird hier ein Versammlungsplatz zu einem Felsheiligtum vermutet.

 

Bruchausener Steine 1

 

Bruchhausener Steine 2

 

Kreidefelsen Rügen